Zylinderkopfdichtungen – ein wichtiger Bestandteil im Motor

Jeder der ein eigenes Auto fährt kennt die Angst vor einer defekten Zylinderkopfdichtung bzw. Kopfdichtung

Sie ist ein wichtiger Baustein in fast jedem Verbrennungsmotor. Sie dichtet die Verbrennungsräume, das Kühlwasser und die Motorölkanäle von einander ab. Ist sie defekt können diese Stoffe in falsche Kammern geraten, oder komplett aus dem Motor austreten.

Ein Austausch der Zylinderkopfdichtung ist fast immer auch mit einem großen Kostenaufwand verbunden. Dies hängt nicht unbedingt mit der Dichtung selber zusammen, sondern oftmals mit dem zeitlichen Aufwand, der mit dem Austausch verbunden ist.

Die verschiedenen Arten von Dichtungen erfüllen je nach Modell und KFZ-Hersteller unterschiedliche Anforderungen. Hierbei spielen Hitzebeständigkeit, Material, Dicke, Form und andere Eigenschaften
eine wichtige Rolle. Gerade für Oldtimer werden oft Zylinderkopfdichtungen benötigt, welche nicht mehr
frei im Handel erhältlich sind. Hier müssen teilweise extra Dichtungen gefertigt werden.

Ist eine Kopfdichtung nur leicht undicht kann man es auch mit sogenannten Dichtmitteln versuchen. Zwar sind
diese flüssigen Wundermittel umstritten, aber laut herstellerangaben helfen Sie die porösen oder gerissenen
Stellen wieder dicht zu schließen.

Man erkennt eine defekte Zylinderkopfdichtung an verschiedenen Ursachen. Ist zum Beispiel das Kühlwasser bräunlich verfärbt, kann dies auf den Austritt von Öl in Kühlwasser hindeuten. Andersherum kann auch Kühlwasser in das Motoröl gelangen, was eine deutlich schlechtere Schmierfähigkeit und somit einen Lagerschaden mit sich ziehen kann. Sollte das Kühlwasser in den Verbrennungsraum gelangen besteht erhöhte Korrisionsgefahr.

Februar 1st, 2010 by tobias | Filed under Allgemein

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